Antauchen am Edersee 2018

Waldeck (Hessen), 08. bis 10. Juni 2018

Anreise und Nachttauchgang - Freitag, 08. Juni

Die Anreise verlief an diesem Tag für die meisten recht unkompliziert und ohne besondere Vorkomnisse, allerdings ging wohl ein Paddel während der Anreise verloren.

Nachdem das Abendessen in gemeinsamer Runde beendet war, wurden bereits die ersten Tauchgänge geplant und eingeteilt. Für viele war es auch gleichzeitig die Möglichkeit sich das Nachtauch-Brevet damit zu verdienen.

Insgesamt waren es vier Gruppen mit jeweils zwei Tauchern und eine Gruppe mit drei Tauchern die sich in der Dämmerung fertig gemacht haben für ihren Tauchgang. Alle Gruppen haben ihre Tauchgänge genossen, obwohl der Start im doch sehr aufgewühlten Wasser am Tauchplatz “Berich” anfänglich etwas unschön war. Aber so ist das eben, wenn eine größere Gruppe gleichzeitig in den flach abfallenden Einstiegsbereich einfällt.

Zum Tagesabschluss gab es in der Jugendherberge für alle Taucher noch ein Dekobier, und für alle Nichttaucher ein normales Bier.

 

Tauchtag und Grillabend - Samstag, 09. Juni

Der Samstagmorgen war zum Frühstück für den ein oder anderen teilweise schon anstrengend, da durch die Diskussionen und Gespräche am Vorabend die Nachtruhe eindeutig zu kurz kam. Der konsumierte Alkohol hatte damit eindeutig nichts zu tun.

Geplant waren, wie eigentlich immer am Samstag beim Antauchen, ein Tauchgang morgens und ein Tauchgang Nachmittags durchzuführen.

Die Tauchgänge am Vormittag wurden fast ausschließlich am Einstieg “Sitte” durchgeführt, und auch hier lief alles wie am Schnürchen. Einziges Manko war wie so häufig in deutschen Stauseen, es gibt teilweise nicht wirklich viel zu sehen. Natürlich wurde auch wieder Fische gesichtet, aber wirklich groß und zahlreich geht meist anders.

Bei den Tauchgängen am Nachmittag waren die Gruppen doch etwas mehr über den See verteilt, so dass jetzt auch Gruppen vom Einstieg “Eiche” ins Wasser gingen. Und hier wurde die Tauchgangsplanung dann auch wirklich etwas (zu) kompliziert. Da das Wetter gut war, um nicht zu sagen zu gut, waren es vor allem die Taucher im Trocki, die gerne so schnell wie möglich in eine Mindesttiefe möchten, damit sie nicht im Anzug vor sich hin kochen. Die Taucher im Halbtrockenen wollten aber gerne so spät wie möglich abtauchen, damit Sie auf dem geplanten 20+ m Tauchgang nicht allzu lange im dann doch sehr kalten Wasser sind.

Der Treffpunkt war allen klar, nur gab es hier Unterschiede bei dem besprochenen Weg. Insgesamt konnten nur zwei der sieben Taucher ihren Tauchgang so durchführen, wie angedacht. Bei allen Anderen entsprach der tatsächliche Verlauf nicht unbedingt dem, was vorher vermeintlich besprochen wurde.

Am Ende haben aber alle dazugelernt, und werden wahrscheinlich zukünftig auf allzu komplizierte Planungen mit zu vielen “wenn” und “dann” zugunsten von einfacher strukturierten Tauchgängen verzichten.

Am Abend wurde dann, wie bisher bei allen Fahrten zum Edersee, das Abendessen in der Jugendherberge zugunsten von einem gemeinsamen Grillen ersetzt. Hierbei konnten dann die Erlebnisse des Tages in geselliger Runde besprochen werden. Egal ob es die Erlebnisse der Taucher oder auch die Ausflüge der weiteren Vereinsmitglieder waren, zu erzählen hatte eigentlich jeder was.

 

Rückreise mit Bootsfahrt - Sonntag, 10. Juni

Nachdem auch an diesem Tag das frühe Aufstehen nicht unbedingt überall auf Gegenliebe getroffen ist, wurde die Tagesplanung dieses Mal etwas geändert. Für 2018 wurde den Mitgliedern angeboten mit dem Ausflugsboot über den Edersee zu fahren. Alternativ konnte man natürlich aber auch wieder einen Tauchgang durchführen.

Letztendlich hat uns zumindest an diesem Sonntag das Wetter leider etwas im Stich gelassen, so dass es hier das erste mal an diesem Wochenende zu Regenfällen kam. Somit gab es dann drei Möglichkeiten für die Anwesenden.

Tauchgang durchführen, mit dem Risiko vor oder nach dem Tauchgang auch außerhalb des Sees nass zu werden.

Bootstour über den Edersee, mit dem Risiko die Bootsfahrt nicht auf dem Außendeck sondern im Boot durchzuführen.

Die Koffer packen und gemütlich den Heimweg antreten.

 

 

An dieser Stelle möchte ich mich bei

  • den Organisatoren bedanken, ohne die das Antauchwochenende nicht durchführbar wäre
  • den Teilnehmern bedanken, ohne die das Antauchwochenende nicht so viel Spaß machen würde
  • bei den Grillmeistern bedanken, die sich (freiwillig?! :-)) an den Grill stellen, damit die Meute am Samstagabend nicht randaliert
  • bei den Kümmerern, die im Vorfeld und am ganzen Wochenende dafür sorgen, dass Getränke, Knabbersachen, Fleisch, Stockbrot und vieles mehr da ist.

DANKE SCHÖN.

(Text: Thomas)