Der Segelsport im U.S.C. Waltrop
Reiseberichte aus den Jahren 1997 bis heute

Ankerplatz am Pointe d'Escampo, Südfrankreich 1.Okt.2004 Foto: N. Jäger
Diese Seite ist für und von allen Segelfreunden des Vereins, insbesondere für Roland, Uwe und Thomas.
Viel Spaß
Michael W., 14.Juli 2008
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Roland, Eva und Cara auf Schwedentour im Sommer 2010
Hallo Freunde,
Freitag den 16. Juli kam dann unsere Tochter Edna mit dem Zug aus Kopenhagen. Mit Ihr sind wir dann in die Schären gesegelt. Leider hatten wir immer zu viel Wind um angeln zu können. Aber bei Sonnenschein in stillen Buchten ankern und schwimmen war immer möglich. Am Mittwoch dem 21. Juli haben wir sie morgens zum Flughafen Göteborg gebracht, damit sie zurück nach Deutschland fliegen konnte, um noch 10 Urlaubstage bei Schwester Pia zu verbringen.
Seit Mittwoch sind wir also wieder alleine in Richtung Norden unterwegs. Um neuen Proviant zu bunkern haben wir einige Stunden in Marstrand festgemacht. Marstrand ist ein ganz beliebtes Urlaubsziel für viele Segler. Hier werden regelmäßig verschiedene internationale Segelregatten ausgetragen. Die Fülle hat uns aber davon abgehalten, länger zu bleiben.
Nach zwei Übernachtungen in geschützten Buchten haben wir am Freitag dem 23. Juli Lysekil erreicht. Hier sind wir bis montags geblieben da Starkwind vorhergesagt wurde. Trotzdem waren freitags und samstags ausgiebige Fahrradtouren möglich. Leider war der Sonntag der einzige völlig verregnete Tag. Am Montag gab es dann wieder Sonne pur mit wenig Wind. Das ideale erfolgreiche Angel- und Badewetter. Durch das Ankern in einer kleinen geschützten Bucht und einem Gläschen Wein bei Sonnenuntergang wurde der Tag abgerundet.
Hier in Kungshamn haben wir den nördlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Wir werden uns Morgen am 29. Juli wieder auf den Weg in Richtung Süden machen.
Liebe Grüße
Eva und Roland

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Segeln und Tauchen in Südfrankreich 2009
erste Woche

Die Crew der ersten Woche in Südfrankreich 2009 v.l. Andreas, Roland, Micha, Klaus, Gracia, Franz und Sebastian
Segeln und tauchen, so war das Motto wenn Roland mit seiner Werbung vor über zehn Jahren daher kam und seine Crew anheuerte.
Der Angelsport und die Gourmetfeste onboard haben sich dann über die Jahre manifestiert, weit ab vom übermäßigen aber nicht zu verachtenden Bier- und Weinkonsum.
Segeln und tauchen ist das Motto auch heute noch und ich muss sagen, für mich wird es auch lange so bleiben.
Einen großartigen Bericht über unsere Woche in 2009 in Südfrankreich möchte ich nicht schreiben.
Nur ganz kurz: Wir haben nichts geangelt aber gut gegessen. Wir hatten Verspätungen aber nichts verpasst. Wir hatten Regenwetter aber nur einen Tag. Wir haben 15 Euro für eine Tauchflaschenfüllung bezahlt, aber für 50 Euro getaucht. Wir hatten schlechte sicht am Zementwrack aber fünfhundert Barakudas bei La Gabiniere. Wir haben eine digitale Fotokamera versenkt und die besten Bilder gemacht.

Die Bergung der Fotokamera aus dem Hafenbecken hatte Erfolg, aber nur für den Taucher, nicht für ihren Besitzer Andreas.
An dieser Stelle möchte ich auf Sebastian Bröß hinweisen,
der, in meinen Augen, die besten Bilder im Rahmen dieser Südfrankreichtouren
geschossen hat. Einige Bilder hat er für unsere Homepage zur Verfügung gestellt. Der Copyright liegt bei Sebastian Bröß.

Leuchtturm am Zementwrack Jeaune Garde Cap de Medes, Tauchen vor Porquerolles Fotos: Sebastian Bröß
Die besten Bilder vom Segeln und tauchen in Frankreich von 1997 bis heute gibt es in der Südfrankreich Galerie.
Micha
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zweite Woche


Nachdem alles verstaut war und einige Teilnehmer mehr als einmal die Dimensionen bzw. die obere Ausdehnung des Bootes mit ihren Häuptern vermessen hatten ("Nach dem Urlaub habe ich einen Dachschaden", "Wie gut, dass ich wenigstens Haare habe".) ging es los. Wir fuhren nach Porquerolles und testeten unsere Seefestigkeit. Bis auf eine kleine Ausnahme erwiesen sich alle als durchaus geeignet. Aber hier half ein Hausmittel ("Wer hat das Spüli in meinen Ingwer-Tee geschüttet?"). Nach einem "Refresher-Kurs" für langjährig Tauchabstinente, bzw. der Fortführung der Ausbildung eines anderen ging es zur Barakuda-Jagd nach Gabiniere.




Leider ist vieles nicht zitierbar (reine Männerrunde eben) und einige meinten, dass es doch vielleicht besser sei, auch Frauen auf dem Boot zu haben. Insbesondere bei den jüngsten Teilnehmern der Tour führte die tagelange Abstinenz (von den Frauen) doch zu bedenklichen Nebenwirkungen… Zum Schluss haben wir uns noch mit der französischen Marine angelegt…und sie natürlich abgehängt.
Alles in allem war es eine super Woche mit vielen neuen Eindrücken. Das nächste Jahr ist schon gebucht.
Text Peter M.

Die Crew der zweiten Woche mit Roland: von links Hartmund R.,Cnut S., Martin K., Roland, Peter M., Martin R. und Arne.
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Segeln und Tauchen 2008
Eine Dortmunderin unter Waltropern


Cathrin unter der Flagge der Waltroper USC-Piraten
Text: Cathrin

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Roland L., 12/2008:
Seit Ende der 60er Jahre bin ich schon dem Wassersport verbunden. Bereits 1971 hatte ich ein kleines Schlauchboot mit 3 PS Motor. Mit Evas Hilfe verpasste ich dem Schlauchboot ein Segel mit selbst konstruiertem Rick. Ab sofort gab es bei uns “Tauchen und Segeln“. Starkwind auf der Ostsee beendete aber sehr schnell unsere ersten Segel-Gehversuche.
Ab 1978 gab es dann für uns Segeln auf Dickschiffen durch gute Freunde, die sich eine eigene Segelyacht in der Ostsee zulegten. Dadurch sammelte ich zunächst als Mitsegler viel Erfahrung. Später dann als Selbstfahrer mit Familie.
Viele Törns mit gecharterten Yachten und Motorbooten sowie meine regelmäßigen Tätigkeiten als Ausbilder ergänzten dann meine Erfahrung.
Von Anfang an wollten Eva und ich auf den Meeren „Herumzigeunern“. Häufig lassen wir uns nur vom Wind treiben, um jetzt mit der eigenen Yacht die Ostsee erkunden. Es ist spannend, immer wieder neue Inseln, Häfen und neue Menschen kennen zu lernen. Aus dem Segeln können wir Ruhe und Kraft schöpfen.
Wie beim Sporttauchen ist es aber wichtig, den Respekt vor Wasser, Wind und Wellen nicht zu verlieren. Die Natur fordert uns manchmal viel ab. Sturm, Regen, Sonne, Kälte und Seegang erzeugen nicht selten Grenzsituationen. Aber es macht auch Spaß, sich diesen Herausforderungen zu stellen.
Die ständigen Auseinandersetzungen mit der Navigation, der Seemannschaft, dem Seerecht und der komplexen Technik besitzen einen Reiz, den ich heute nicht mehr missen möchte.

Ankerplatz vor der unbewohnten Insel Hjelm im Kattegat (Dänemark)

Kleiner malerischer Jachthafen im kleinen Belt (Dänemark)
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Uwe P., 10/1997:
Mir kam der Gedanke, den Segelsport und den Tauchsport zu kombinieren, zum erstenmal auf der Insel Elba, als ich im Rahmen meiner praktischen Prüfung zum amtlichen Sportbootführeschein auf einer 36 Fuß Segelyacht ausgeholfen habe. Der Anker hatte sich in den Klippen in einer schönen Bucht verschränkt und der Skipper bat mich, dem Problem auf den Grund zu gehen.

Ankerplatz vor Port-Cros Foto: Alex G.